Gesinnungsterror: Anetta Kahane auf den Spuren von McCarthy

Die Kommunistenhatz in den USA von 1947 bis 1956 wird als McCarthy Ära bezeichnet.

Dieser Angst vor der Unterwanderung durch Kommunisten fielen auch zahlreiche Filmschaffende in Hollywood durch Berufsverbote zum Opfer.Jseph McCarthy

Wer nicht kooperierte, kam auf die berüchtigte schwarze Liste.

Unter den ersten Denunzianten war auch der erzkonservative Schauspieler Gary Cooper, der später zu den schärfsten Kritikern des Komitees für unamerikanische Umtriebe gehörte und in Ungnade gefallene Kollegen protegierte.

Ein anderer Westernheld hatte maßgeblich seine Finger im Spiel, wenn Kollegen aus Hollywood verdächtig wurden – John Wayne. Er soll so einigen die Karriere gründlich versaut haben, heisst es.

Tatsächlich versuchten auch Mitglieder der kommunistischen Partei Amerikas aufrechtesten Patrioten bei Dreharbeiten zu erschießen – war das Rache?

Der legendäre Charly Chaplin war den Kommunistenjägern ein Dorn im Auge – er durfte nach einer Europareise nicht wieder in die USA zurückkehren – was wäre die amerikanische Filmindustrie ohne dieses Genie?

Bertold Brecht verließ aus Protest die USA, sein Kollege Hans Eisler wurde des Landes verwiesen.

Heute haben sich die Verhältnisse umgekehrt. Radikale Feministen und Linke haben in den USA mit Political Correctness und Gender Mainstream die Grundlagen für den neuen Gesinnungsterror geschaffen.

Die Ideologie mag eine andere sein, doch die Methoden sind die selben: Denunziation, Empörungsmanagament statt Journalismus, Hetzkampagnen und Berufsverbote.

© Raimond Spekking / , via Wikimedia Commons
© Raimond Spekking / , via Wikimedia Commons

Justizminister Heiko Maas hat Anetta Kahane nun zum ersten McCarthy Nachfolger in Deutschland ernannt.

Was die Ex Stasi IM Viktoria als Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung so alles treibt und schreibt über einen „Extremismus aus der Mitte“ hat ähnlich paranoide Züge, wie die Kommunistenjäger sie hatten. Das wird deutlich, wenn sie davon halluziniert, dass der Osten der Republik noch viel zu weiß sei.

In diesem radikalen Umfeld, das mit Steuermitteln gefördert wird, u.a. auch das ominöse „Netz gegen Nazis“ und der Verein Neue Deutsche Medienmacher, grassieren auch so Überzeugungen, wie „Deutsche Frauen, die nicht mit Arabern schlafen, sind rassistisch!“

Nach dieser Logik, die von der Kampagnenjournalistin Stephanie Dötzner in die TAZ gesetzt wurde, wäre auch Barack Obama ein Rassist, weil er eine schwarze Frau hat.

Dieser Schwachsinn kommt allerdings nicht aus den Hirnen einzelner linksradikaler Feministen und Männerhasserinnen, sondern wird in großen internationalen Think Tanks ausgebrütet und zum Beipiel über MTV gestreut: Schwarze können keine Rassisten sein.

IM Viktoria, die oberste Rassistenjägerin der Republik, soll nun ausgerechnet gegen Hasskommentare auf Facebook vorgehen. Noch vor einiger Zeit hat sie selbst einen Hasskommentar auf Facebook gepostet.

„…himmel, was für eine erpresserbande, diese staatsanwaltschaft…“ zur Causa Edathy, mit dem sie befreundet zu sein scheint.

Eine Antwort auf meine persönliche Nachfrage, ob ihr dieses Vokabular als Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung angemessen erschiene, blieb sie natürlich schuldig.

Möglicherweise sah sie in dem Vorgehen der Staatsanwaltschaft gegen Edathy einen fremdenfeindlichen Hintergrund, was sie als Entschuldigung für ihren Verbalausfall hätte anführen können.

Schließlich hat Edathy einen Migrationshintergrund, war aber immerhin klug genug, diese Karte nicht zu spielen, denn darum ging es nie in dieser schmutzigen Affäre.

Der Gesinnungsterror hat in Deutschland schon einige Opfer gefordert, nicht nur Prominente wie Xavier Naidoo oder jüngst Akif Pirincci, davor Thilo Sarrazin, sondern er findet willige Nachahmer, die sich als Denunzianten und Vollstrecker in einer Person betätigen, die ihre Opfer überall suchen.

Dass die BILD jetzt Menschen an den Pranger stellt, ist nichts Neues, ungewohnt daran ist nur, dass sie nun den Gutmensch gibt.

Neulich erreichte mich eine Gesinnungsanfrage aus Berlin. Ein Mitarbeiter des inoffiziellen Tugendamtes wollte wissen, was ich davon halte, dass auf einer Veranstaltung der Baergida ein Lied von mir gespielt wurde. Artig hatte er sogar ein Video davon gemacht und es ins Netz gestellt.

Die ehemalige inoffizielle Mitarbeiterin des Ministeriums für Staatssicherheit ist heute ganz offiziell die oberste Vorsitzende eines inoffiziellen Tugendamtes im Auftrag des Justizministers, gefördert durch das Familienministerium.

Mir fallen dabei immer das Zauberministerium aus Harry Potter oder die grauen Herren aus Momo ein, leider ist das hier Realität.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt – gemeingefährlich würde es besser treffen.

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Fantareis
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8 Kommentare zu Gesinnungsterror: Anetta Kahane auf den Spuren von McCarthy

  1. Die Alte sieht aus wie eine Hexe. Ich glaube zwar nicht an so einen Quatsch, aber hier bin ich mir nicht mehr so sicher

  2. Die Nazijägerin ist selber ziemlich weiß. Daraus könnte sie die erforderlichen Schlüsse ziehen und freiwillig aus dem Leben scheiden, ein Rassist weniger!

    • Genau. Und die soll mal bitte schnellstens nachweisen, dass sie auch schon mit (mindestens) einem Araber geschlafen hat und folglich keine Rassistin ist. Aber ich vermute, die will keiner. Also doch Rassistin. Klarer Fall :)

  3. Mc Carthy hatte völlig recht mit seiner Verfolgung . Das Pack ,daß er verfolgte ,liefert heute die Verbrecherbande , die Amerka beherrscht.Mc Carthy müßte heute rehablitiert werden . Heute würde er die Stasi-Viktoria verfolgen . Das wäre auch nötig .Außerdem : Sollen doch die JÜDINNEN mit ARABERN schlafen . Sie haben doch einen Stammvater ! Es passt besser .

  4. Hexenhammer in Auftrag gegeben.Habe den Malleus Maleficarum (Originalausgabe) ausgiebig studiert. Ich kann das Werk nur jedem empfehlen. Was wir ihn Deutschland inzwischen haben, ist eine Paranoja mit einer Hexenjagd nach Nazis und Rassisten. Spürt sie auf und fasst sie und verbrennt sie, hätte man früher gerufen. Heute ist man human und vernichtet nur z.B. Akif Pirinccis Existenz für den sehr dummen, aber fehlinterpretierten KZ-Vergleich. Für den Psychophaten Masslos sind sie überall und müssen dem medialen Scheiterhaufen übergeben werden. Die psychischen Mechanismen, die im Hexenhammer zutage treten, greifen auch hier im 21. Jahrhundert. Sie sitzen vor der Computertastatur und handeln nach Wertvorstellungen des finstersten Mittelalters.Merkel muss schleunigst weg, damit ist auch Großinquisitor Masslos alias Jakob Sprenger weg. Und der Hexen,- respektive Rassistenwahn hat ein Ende.

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